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  1. Bei 9. Liegt aber der Hund begraben. Ich bin Erzieherin und genau das denken und erwarten viele Eltern! Das wir ihre Kinder erziehen und das wir am liebsten eine kleine Schule sind. Das ist eine ganz ungesunde Entwicklung geworden. Mein Gott bitte, lasst Kinder doch einfach Kinder sein! Früher war nicht alles besser, aber die Art und Weise in Kindergarten/Krippe schon einen solchen Leistungsdruck zu erzeugen, so können wir nur Menschen groß ziehen, die mit 23 ihren ersten Burn out haben!

  2. Moin, ich bin selber gelernte Erzieherin und nun im 8 Monat Schwanger. Ich finde es unfassbar wenn Eltern andere Eltern dafür kritisieren das sie ihre Kinder in „Fremdbetreuung“ geben. Mal abgesehen davon das die ErzieherInnen weder Fremd für das Kind noch für die Eltern sind, bringt es den Kindern so unfassbar viel! Die Kinder können so viel Positives mit nehmen und anderen geben. Außerdem haben Erzieher genau das gelernt, also mit Kindern zu arbeiten und mit ihnen zu lernen. Das heißt wir lernen Angebote für die bzw. mit den Kinder zu gestalten, wir lernen die Kinder richtig einzuschätzen und sie so zu unterstützen das sie die gleichen Chancen wie alle anderen haben. Ich muss sagen das ich mich als Erzieherin irgendwie persönlich angegriffen fühle. Das kann aber auch an den Hormonen liegen 😀
    Oh und bei solchen Sprüchen von wegen die Kinder in den Kitas sehen immer so traurig aus könnte ich kotzen! Denn das stimmt definitiv nicht! Denn Kinder wollen unter Kindern sein, es sind weder kleine Erwachsene noch sollen sie dazu gemacht werden. Meiner Meinung nach 🙂

  3. Einer meiner Favoriten ist noch „MIR war es ja wichtig, Zeit mit meinem Kind zu verbringen.“ Ähm, ja. Ist es mir als Mutter, die ihren Beruf gerne ausübt, auch. Auch wenn ich nicht 24/7 um meine Tochter herumspringe, die, seit sie 13 Monate alt ist, ihre „Fremdbetreuung“ (schon das Wort an sich ist grässlich) in Gestalt ihrer sehr liebevollen Erzieherinnen und vor allem ihrer vielen Freunde in der Kita sehr genießt. Mittlerweile stehe ich über solchen (meist ungefragt geäußerten) Kommentaren – jedenfalls meistens 🙂

  4. Hier die Antworten:
    1.) mein Kind und ich, wir haben uns abgesprochen, es wartet mit seinen entwicklungsschritte. darauf, bis ich daheim bin.
    2.) hast du von dem Erwachsenen gehört, der von Dummheit gestorben ist?
    3.) ich will aber arbeiten. Es geht mir nicht ums Geld, ich übe meinen Beruf gerne aus.
    4.) bis er in die Schule kommt.
    5.) Es ist interessant! Und es ist toll, wieviel mein Kind schon gelernt hat durch den sozialen Kontakt mit anderen Kindern und Erwachsenen.
    6.) Mit meinen Eltern hänge ich auch nicht 24/7 rum, wäre bisschen komisch, oder?
    7.) kennen Sie das Prinzip des Projezierens eigener Erfahrungen auf andere?
    8.) Die ist gut, danke, Tendenz steigend.
    9.) Nein, ich finde es sogar gut, dass mein Kind lernt, sich in sozialen Kreisen zu bewegen. Wollen Sie denn nicht, dass Ihr Kind sich sozial einfügen kann?

    Mein Kind ist in tagelanger Betreuung (fremd ist die Tagesmutter schon lange nicht mehr) seit es 10 Monate alt ist. Wir sind glücklich damit. Andere nicht, die machen das anders. Darf man sich nicht zu Herzen nehmen, jeder glaubt, der eigene Weg ist der beste 🙂

    • Gerade das mit den sozialen Kreisen ist super wichtig. Ich war nicht in der Krippe oder gar im Kindergarten, hat mir definitiv nicht geholfen. Mobbingopfer in der Schule zu sein weil man einfach nur socially awkward ist ist ne ganz schlechte Sache.
      Bin zwar keine Mutter und werde so schnell auch keine, bin erst 21 und mitten im Studium, aber ich hab schon ne ziemlich lange Liste an Dingen die meine Eltern bei mir falsch gemacht haben und die ich definitiv nicht wiederholen will. (Das ist kein Shaming – das ist Feststellen von Tatsachen.)

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