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Kommentare

  1. oh das stimmt! ich bin täglich dankbar und glücklich über meine wunderbaren Kinder! Und gleichzeitig täglich mal ziemlich genervt, unzufrieden, versuche, den Tag irgendwie hinüberzubiegen.
    Die Kinder und das Leben mit ihnen im Alltag wirklich zu genießen, fällt mir oft schwer. Dennoch würde ich sie nie wieder hergeben oder sie nach kurzer Zeit schon vermissen. Das ist das Dilemma, in dem wir leben;)
    Es wäre gut, wenn wir neben Job und Kinder auch einen Tag in der Woche fix für uns selber hätten, damit eigene Projekte nicht jahrelang anstehen. Früher hatten wir Feierabende und Wochenenden, welch ein Luxus!

  2. Und ich frage mich immer, wie das gehen soll bzw. was dafür getan wird.
    Ich hab auch schon festgestellt, dass dieser „Rudel“ außerhalb der Verwandtschaft gar nicht gewünscht ist. Ich bin Zugezogene und eigentlich immer die Außenseiterin. Die, die einen anderen Humor hat, einen anderen Dialekt, die älter ist, was weiß ich.

    • Das geht uns hier auch so. Hilfe wird nur unter ‚alt eingesessenen‘ Familien angeboten, die es aber oft weniger nötig haben, da eindeutig mehr Verwandtschaft in der Nähe. Wir sind im Kiga fast die einzige Familie ohne Verwandte in der nächsten Umgebung. Grade uns wird keine Hilfe angeboten. Traurig eigentlich!

    • Jup und so ist das leider viel zu oft! Wir müssen eifach wieder ein „Miteinander“ lernen… <3

  3. Ich finde deinen Beitrag einfach super. Wenn ich daran denke, wie sehr sich doch das Kinder großziehen in der heutigen Zeit verändert hat. Früher lebte man in Großfamilien, hatte Oma, Tante, Schwester in seiner Nähe, jede Menge Kinder unterschiedlichen Alters konnte gemeinsam aufwachsen, zusammen spielen. Man unterstütze sich gegenseitig. Einer kochte, einer machte Haushalt, der andere schaute nach den Kindern. Heute übernimmt eine Mutter alle Aufgaben und dann wundert man sich, wenn sie irgendwann fix und fertig ist. Ich empfinde es als einfacher, mich um mehrere Kinder zu kümmern, während z.B. eine Freundin für uns alle Essen zubereitet anstatt alles alleine zu stemmen. Für die Zukunft da wünsche ich mir tatsächlich wieder ein in zum „Rudel“, zur Großfamilie. Wenn auch eher im übertragenen Sinne.
    Danke, dass du dieses Thema in so gute Worte gefasst hast.

    • Hallo Julia und danke für deine lieben Worte, ja, ich finde auch, dass es viel mehr in Richtung „gemeinsam statt einsam“ gehen sollte, wäre wirklich sinnvoller und so viel leichter…

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