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Kommentare

  1. Den Satz finde ich auch etwas merkwürdig, obwohl ich voll stille und das sehr gerne. Respektlos finde ich ihn allerdings nicht und „Liebesentzug“, wenn man nicht stillt, kann man da beim besten Willen nun auch nicht reininterpretieren. Es heißt ja schließlich nicht „NUR Stillen ist Liebe“. Ich habe manchmal das Gefühl, dass Mütter, die nicht stillen, sich von dem Satz provoziert fühlen, da sie es vielleicht doch auch gerne tun würden/ getan hätten. Keine Ahnung, warum sie sonst so sehr darauf anspringen. Das führt dann oft zu dem ebenso merkwürdigen Satz „Fläschchen geben ist auch Liebe“. Muss man sich also gegenseitig im Eigenen-Kind-Lieben battlen? Ich glaube nicht, da ich davon ausgehe, dass jede Mutter ihr Kind liebt, egal, ob sie es stillt, die Flasche gibt, es im Kinderwagen durch die Gegend fährt, in einem Tuch trägt, ihm mit 5 Monaten Brei gibt oder mit 7 Monaten BLW macht oder was auch immer.

  2. Stillen ist aber auch keine Nicht-Liebe und der Satz alleine ist weder falsch, noch respektlos. Denn, nur weil ein Ding etwas ist, heißt das nicht automatisch, dass das andere Ding etwas nicht ist. Stillen und Flasche können durchaus koexistieren und dienen schließlich beide der Nahrungsaufnahme bei dem gleichzeitig der Körperkontakt gegeben ist. Und, nur weil ich mein Baby nicht bei jeder Mahlzeit verliebt anhimmle, bedeutet das nicht die Abwesenheit von Liebe – ich kann es ja auch einfach so lieben, ohne dieses Gefühl nach außen hin sichtbar zu machen…

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